27. Mai 2021

Jetzt wird modelliert

Rennen entschieden: „Digital Radar“ misst Klinik-Reifegrad

Das Bundesgesundheitsministerium hat entschieden, wer künftig den digitalen Reifegrad der deutschen Krankenhäuser ermitteln wird.

Mit der Reifegradmessung sollen deutsche Krankenhäuser nachweisen, wie stark sie bereits digitalisiert sind. Nur wer dabei mitmacht, kann die über den Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) verteilten Fördermittel in Anspruch nehmen. Diese wiederum wurden durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) ermöglicht, das mit Zuge der Corona-Krise formuliert und wesentlich mit EU-Geldern finanziert wird. Insgesamt geht es dabei um 4,3 Milliarden Euro, davon 3 Milliarden aus dem KHZF und weitere 1,3 Milliarden von den Bundesländern.

Bis Ende Juni soll ein eigenes deutsches Reifegradmodell fertig sein, das sich an existierenden Modellen orientieren muss. Das „Digital Radar“ Konsortium wird dazu u.a. die existierenden HIMSS Modelle und das KIT-CON Modell nutzen, das auf die Medizininformatik der Universität Göttingen zurückgeht.

 

In Kooperation mit Redaktion E-HEALTH-COM